Top-Talente zu Gast: Dean's List bei Bitfee
22. Okt. 2026 Was passiert, wenn die besten Informatik-Studierenden der HSLU einen Abend lang hinter die Kulissen eines IT-Dienstleisters schauen? Es gibt viele Fragen, ehrliche Antworten und eine Karrieregeschichte, die so noch in keinem Plan stand.
Raus aus dem Hörsaal, rein in den Arbeitsalltag
Auf die Dean's List der Hochschule Luzern – Informatik schaffen es nur die besten Studierenden pro Studiengang. Wichtig sind dabei nicht nur die Noten, sondern auch soziale Kompetenzen. Ziel der Auszeichnung ist es, Talente früh zu fördern und ihnen die Vernetzung mit Hochschule, Arbeitgebern und Industriepartnern zu erleichtern.
Genau dieses Vernetzen fand diesmal nicht an der Hochschule statt, sondern bei uns im Hammergut in Cham. Mitten in den Büros, in denen wir täglich für und mit unseren Kundinnen und Kunden arbeiten.
Eintreffen, Namensschild schnappen, erste Hände schütteln
Mangelnder Gesprächsstoff? Fehlanzeige. Bereits beim Kennenlernen tauschten sich alle rege aus und es wurden viele Fragen gestellt. Nach einer herzlichen Begrüssung durch Bitfee und die HSLU ging es in zwei Gruppen weiter zu den Fachinputs. Dort gaben Simon und Semina Einblick in ihren Alltag bei Bitfee, jeder aus einer ganz eigenen Perspektive.
Input 1: IT-Strategie trifft Healthcare
Wie entsteht eine IT-Strategie, die im Alltag wirklich «verhebt»?
Semina erklärte es anhand von Projekten im Gesundheitswesen. Jede fundierte IT-Strategie basiert auf einer ehrlichen Bestandesaufnahme: Welche Systeme sind heute im Einsatz, wer ist wofür zuständig und was kostet die IT? In einem zweiten Schritt gilt es zu klären, wohin sich die Unternehmung entwickeln möchte. Massgebend ist dabei die Unternehmensstrategie, nicht die Technik.
Aus der Diskrepanz zwischen heute und morgen kristallisieren sich konkrete Projekte mit Zeitplan und Budget heraus. Damit die IT-Strategie nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch umgesetzt wird, begleitet Bitfee ihre Kundinnen und Kunden Schritt für Schritt: bei der jährlichen IT-Planung, im regelmässigen Austausch mit der Geschäftsleitung und ganz alltagsnah im laufenden Betrieb.
Input 2: «Das stand nicht in meinem Karriereplan»
Simon startete mit einer gewagten These: «Ein genauer Karriereplan kann der eigenen Entwicklung im Weg stehen.»
Seine eigene Geschichte zeigte, was er damit meint. Nach einer Lehre als Gebäudetechnikplaner und einem Bachelor als Wirtschaftsingenieur wollte er eigentlich einen Master in Data Science absolvieren. Dann lernte er Bitfee an einem Kontaktgespräch der HSLU kennen und entschied sich für die Praxis: lieber im direkten Austausch mit echten Kunden arbeiten als alleine mit anonymen Daten.
Bei Bitfee fiel ihm auf, dass die IT der Kunden in vielen einzelnen Excel- und Visio-Dateien dokumentiert war. Daraus entstand die Idee für eine gemeinsame Plattform, auf der Kunde und IT-Partner denselben Überblick haben. Bitfee-Gründer Hans Jörg Villiger gab ihm dafür Zeit, Mittel und viel Vertrauen. So entstand Doku.ch und Simon wurde Mitgründer der Doku AG. Gleichzeitig wuchs seine Verantwortung bei Bitfee, wo er heute Co-Geschäftsführer ist.
Sein Fazit: «Mein Plan gab mir eine Richtung. Offenheit und Vertrauen ermöglichten neue Wege.»
Apéro, Fragen und echte Einblicke
Beim Apéro von Lekkeray ging der Austausch erst richtig los. Es gab viele Fragen, gute Gespräche und die Möglichkeit, unsere Büros genauer anzuschauen. Was die Gäste mitnahmen, war vor allem ein ehrlicher und authentischer Einblick in das, was Bitfee täglich tut und bewirkt. Und zum Schluss ein kleines Giveaway für den Heimweg.
Herzlichen Dank an Sarah Hauser, Frederick Egli, Daniel Stauffer und Valenca Huber von der HSLU für die tolle Zusammenarbeit und an alle Dean-Lister:innen für ihr Kommen, das Interesse und die Fragen. Wir sind gespannt, wo und wie ihr eure Fähigkeiten künftig einsetzt und freuen uns, wenn sich unsere Wege erneut kreuzen.
Neugierig geworden, wie es ist, bei Bitfee zu arbeiten? Meldet euch bei uns, wir freuen uns auf den Austausch.